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Ein Sachse Experte
Anzahl der Beiträge : 6073
| Thema: Re: Sollte uns das wundern ? 14.05.14 21:08 | |
| - Luna schrieb:
- Amtssprache in Deutschland ist deutsch und wer die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt muss seit dem 1. September 2008 einen Sprachtest ablegen. Das ist in den meisten Ländern so. Auch jeder der in einem anderen Land studieren will muss einen entsprechenden Sprachtest ablegen, nur in der Ukraine soll das anders sein?
Die Amtsprachen in der Ukraine waren aber seit ihre Gründung 1991 ukrainisch und russisch. Warum müssen ein paar Nationalisten und Russenhasser das aber ändern. |
| | | Max van Maier Experte
Anzahl der Beiträge : 8515
| Thema: Re: Sollte uns das wundern ? 14.05.14 21:15 | |
| Russisch war noch nie Amtssprache in der Ukraine. Nie! Begreifst du das nicht? Wo ist eigentlich dein Problem? Kannst du oder willst du nicht verstehen??? .
Fight Ukraine! Fight! |
| | | Ein Sachse Experte
Anzahl der Beiträge : 6073
| Thema: Re: Sollte uns das wundern ? 15.05.14 8:41 | |
| - Max van Maier schrieb:
- Russisch war noch nie Amtssprache in der Ukraine. Nie! Begreifst du das nicht? Wo ist eigentlich dein Problem? Kannst du oder willst du nicht verstehen???
Jetz hast du aber den Lacher produziert. Warum wohl wurde der Versuch gestarte (der Gott sein Dank schief ging) das russich als zweiter Antssprache abgeschafft werden sollte ??? |
| | | Diemax Experte
Anzahl der Beiträge : 8430
| Thema: Re: Sollte uns das wundern ? 15.05.14 9:41 | |
| Also in der Schule hatten wir russich und zwar einheitlich wenn in der damaligen SU mehrer Amstsprachen gewesen wären hätten wir uns ja nie verständigen können somit wurde erst nach dem Zerfall die zweite Sprache wieder eingeführt und die Länder die in der GUS waren hatten sicherlich dann zwei Sprachen, die gleich abgesprungen sind haben sicherlich ihre Landessprache wieder eingeführt.....
Man stelle sich vor in allen Deutschlandesteilen hätten wir zwei Amstsprachen denn quackeln tun auch die Deutschen unterschiedlich....
Machen wir uns keinen Kopf eines Tages führt die EU eine neutrale EU Amtssprache ein alle Sprachen ihrer Mitglieder zu einem Kauderwelsch....
Aber man kann nie wissen.... .
L.G. Diemax |
| | | Tokoloshe Foren-Ass
Anzahl der Beiträge : 10391
| Thema: Re: Sollte uns das wundern ? 15.05.14 13:23 | |
| Kauderwelsch, die Sprache der Gauner+ Gypsis, das ware genau die richtige für die EU, sind doch sowieso alles Gauner die in Brüssel sitzen Kauderwelsch stammt ursprünglich aus Oesterreich, Tirol.Die dortigen Händler reisten oft nach Chur in der Wallis/Schweiz.Doch österreichisch heist Chur eben Kauder und aus Wallis wurde Welsch. |
| | | Tourist verstorben
Anzahl der Beiträge : 52237
| Thema: Re: Sollte uns das wundern ? 15.05.14 19:03 | |
| - Tokoloshe2 schrieb:
- Kauderwelsch, die Sprache der Gauner+ Gypsis, das ware genau die richtige für die EU, sind doch sowieso alles Gauner die in Brüssel sitzen
Kauderwelsch stammt ursprünglich aus Oesterreich, Tirol.Die dortigen Händler reisten oft nach Chur in der Wallis/Schweiz.Doch österreichisch heist Chur eben Kauder und aus Wallis wurde Welsch. Die Dialekte und Plattdeutsch haben wir in allen Landesteilen, das reicht uns als Sprache.
Deutsch wird ja nicht mehr gelehrt. .
Drum fürchte Gott und scheue niemand. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
I am Walter [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] |
| | | Max van Maier Experte
Anzahl der Beiträge : 8515
| Thema: Re: Sollte uns das wundern ? 15.05.14 19:16 | |
| - Ein Sachse schrieb:
Jetz hast du aber den Lacher produziert. Warum wohl wurde der Versuch gestarte (der Gott sein Dank schief ging) das russich als zweiter Antssprache abgeschafft werden sollte ??? 3 mal recherchiert.
1. die Frau meines Cousins ist Ukrainerin. Hab ich angerufen und nachgefragt. Antwort: Russisch war und ist nicht Amtssprache in der Ukraine.
2. bei einem ukrainischen Wiederverkäufer von uns angefragt. Antwort: Russisch war und ist nicht Amtssprache in der Ukraine
3. nochmal bei wikipedia nachgesehen: - Zitat :
- Ukrainisch ist alleinige Amtssprache der Ukraine und wird dort von 32 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen.
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Außerdem hab ich noch auf einigen anderen Seiten ein bißchen gelesen, z.B. hier: - Zitat :
- Da in der ehemaligen Sowjetunion Russisch die Amtssprache war, wird Russisch heute immer noch als zweite Sprache auch in den anderen ehemaligen Sowjetrepubliken verwendet. Es ist Amtssprache in Russland, Weißrussland (zusammen mit Weißrussisch), Kasachstan (zusammen mit Kasachisch) und in der zur Ukraine gehörenden Autonomen Republik Krim (zusammen mit Ukrainisch).
Russisch ist also nicht in der Ukraine, sondern lediglich auf der Krim neben ukrainisch die zweite Amtssprache.
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Ich habe jetzt mehrere Quellen recherchiert, u.a. mit Ukrainern gesprochen. Wo hast du eigentlich deine Infos her? Aus den reißerischen Artikeln diverser Boulevardzeitungen vielleicht?
Russisch verlor 1991 den Status als Amtssprache der Ukraine. Richtig ist aber auch, 2012 wurde ein Gesetz verabschiedet, das es den einzelnen Regionen erlaubte, Russisch neben der ukrainischen Sprache als Regionalsprache einzuführen. Allerdings war dies nur möglich, wenn mindestens 10 % der Einwohner der Region russische Muttersprachler waren. Fast die Hälfte der Regionen machte Gebrauch davon.
Auch die deutsche Presse wirft hier gern die Begriffe und Bedeutungen durcheinander. Leichtgläubige wie Ein Sachse sehen in x-beliebigen Zeitungsartikeln das Non Plus Ultra der Informationsgewinnung. Nach der Quelle einer Info zu recherchieren, kommt diesen Menschen nicht in den Sinn. Es stand ja in der Zeitung - also wird es schon stimmen, nicht wahr Sachse? .
Fight Ukraine! Fight! |
| | | Diemax Experte
Anzahl der Beiträge : 8430
| Thema: Re: Sollte uns das wundern ? 15.05.14 21:27 | |
| Russich hin oder her, die Sowjetunion war mit ihren Teilstaaten so verwurzelt was Industrie, Nahrungsmittelindustrie, Rohstoffe u.s.w. vorhanden war das es nun durch die ganzen Auflösereien zu Engpässen kam, ist doch klar das ist genau so wenn die ehem.DDR wieder selbsständig werden wollte das geht nicht weil von dem Wenigen nun gar nichts mehr vorhanden ist die ges.Großindustrie ist im Westen, wir müssten wieder mit kleinen Brötchen anfangen, das ist doch umgekehrt nicht anders was einmal groß war kann man nur wieder schlechter klein machen.....
Vor der Wende gab es ja schon "Das Neue Forum" dort war mein damaliger Kollege sehr aktiv, er wollte imme rdas ich zu dieser Gruppe zustoße wir unterhielten uns deshalb immer wieder mal....
Er sagte damals, wir vereinigen Deutschland und den Rest der sozialistischen Länder kaufen wir mit "Wir" meinte er die alte Bundesrepublik.....
Wenn ich heute so darüber nachdenke hatte er recht....
Das passiert, nur haben wir mal wieder die Rechnung ohne den Russen gemacht, der spurt nicht so wie die USA und die EU will......
Das regt viele nun furchbar auf und rasseln weil doch nicht sein kann was nicht sein darf.....
.
L.G. Diemax |
| | | Luna Admin
Anzahl der Beiträge : 35929
| Thema: Re: Sollte uns das wundern ? 15.05.14 21:59 | |
| [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ich zitiere das mal alles:
"Die Geschichte der ukrainischen Sprache
Bis ungefähr zum Jahre 1400 gab es für alle Ostslawen das sogenannte Altostslawisch, diese Sprache war in Schrift und Bild ähnlich. Zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert wurde Ruthenisch von den Ahnen der heutigen Weißrussen und Ukrainern gemeinsam verwendet.
Aus dem gebräuchlichen Kirchenslawischen entwickelte sich erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts die ukrainische Literatur und Schriftsprache. Die Blütezeit der Kultur und Literatursprache gab es 1900, wobei politische und wissenschaftliche Themen eher in den Hintergrund rückten. Beispielsweise Gorgol, ein russischer Schriftsteller mit Ukrainischer Herkunft bevorzugte Russisch.
Nach dem Emser Erlass im Jahre 1876 wurden Verbot ukrainischsprachige Publikationen verboten. Man wollte verhinden, dass Zar Alexander II seinen Separatismus durchsetzte. Durch dieses Verbot waren Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und wissenschaftliche Publikationen betroffen. Taras Schewtschenko, der bekannteste und einflussreichste ukrainische Dichter im 18.Jahrhundert seiner Zeit wurde aufgrund seiner Gedichte und Texte sogar verbannt.
In Ungarn, der Slowakei und der Karpatoukraine war man bereits 1900 bestrebt, eine eigene Schriftsprache ins Leben zu rufen. Zwar glich sie auch den Dialekten in Ungarn, jedoch unterschied sie sich von der üblichen Sprache in der Ukraine. Im 20. Jahrhundert und zwar in den späten Achtzigern haben die Bestrebungen in dieser Hinsicht wieder zugenommen. Die systematische Zusammenfassung der karpato-russinischen Sprache war das Ergebnis. Diese beruht auf einer Grundlage des Dialektes von Zemplin (eine Landschaft in der Slowakei).
Die Sprache in einer autonomen Provinz der Republik Serbien ist stärker abweichend, beruht aber ursprünglich auch auf einem ukrainischen Dialekt. 1918 wurde die ukrainische Volksrepublik gegründet und Ukrainisch wurde somit zum ersten Mal zur Staatssprache. In der Sowjetrepublik ebenfalls, wenn auch etwas später. Die ukrainische Sprache war also nicht mehr verboten, aber alle Arbeiten in Wissenschaft und Literatur dominierte die russische Sprache, was auch die Medien betraf.
1991 wurde die Ukraine ein unabhängiger Staat und Ukrainisch wurde zur Amtssprache. Diese historische Entwicklung sorgt bis heute immer noch für vehementen Diskussionsstoff und stellt ein politisch viel diskutiertes Thema dar." .
Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten. (Wilhelm Busch) |
| | | Tourist verstorben
Anzahl der Beiträge : 52237
| Thema: Re: Sollte uns das wundern ? 15.05.14 22:53 | |
| - Luna schrieb:
- [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
ich zitiere das mal alles:
"Die Geschichte der ukrainischen Sprache
Bis ungefähr zum Jahre 1400 gab es für alle Ostslawen das sogenannte Altostslawisch, diese Sprache war in Schrift und Bild ähnlich. Zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert wurde Ruthenisch von den Ahnen der heutigen Weißrussen und Ukrainern gemeinsam verwendet.
Aus dem gebräuchlichen Kirchenslawischen entwickelte sich erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts die ukrainische Literatur und Schriftsprache. Die Blütezeit der Kultur und Literatursprache gab es 1900, wobei politische und wissenschaftliche Themen eher in den Hintergrund rückten. Beispielsweise Gorgol, ein russischer Schriftsteller mit Ukrainischer Herkunft bevorzugte Russisch.
Nach dem Emser Erlass im Jahre 1876 wurden Verbot ukrainischsprachige Publikationen verboten. Man wollte verhinden, dass Zar Alexander II seinen Separatismus durchsetzte. Durch dieses Verbot waren Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und wissenschaftliche Publikationen betroffen. Taras Schewtschenko, der bekannteste und einflussreichste ukrainische Dichter im 18.Jahrhundert seiner Zeit wurde aufgrund seiner Gedichte und Texte sogar verbannt.
In Ungarn, der Slowakei und der Karpatoukraine war man bereits 1900 bestrebt, eine eigene Schriftsprache ins Leben zu rufen. Zwar glich sie auch den Dialekten in Ungarn, jedoch unterschied sie sich von der üblichen Sprache in der Ukraine. Im 20. Jahrhundert und zwar in den späten Achtzigern haben die Bestrebungen in dieser Hinsicht wieder zugenommen. Die systematische Zusammenfassung der karpato-russinischen Sprache war das Ergebnis. Diese beruht auf einer Grundlage des Dialektes von Zemplin (eine Landschaft in der Slowakei).
Die Sprache in einer autonomen Provinz der Republik Serbien ist stärker abweichend, beruht aber ursprünglich auch auf einem ukrainischen Dialekt. 1918 wurde die ukrainische Volksrepublik gegründet und Ukrainisch wurde somit zum ersten Mal zur Staatssprache. In der Sowjetrepublik ebenfalls, wenn auch etwas später. Die ukrainische Sprache war also nicht mehr verboten, aber alle Arbeiten in Wissenschaft und Literatur dominierte die russische Sprache, was auch die Medien betraf.
1991 wurde die Ukraine ein unabhängiger Staat und Ukrainisch wurde zur Amtssprache. Diese historische Entwicklung sorgt bis heute immer noch für vehementen Diskussionsstoff und stellt ein politisch viel diskutiertes Thema dar." Wat een Glück, dat wir den Duden haben, der brachte die Sprache in Form. .
Drum fürchte Gott und scheue niemand. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
I am Walter [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] |
| | | Diemax Experte
Anzahl der Beiträge : 8430
| Thema: Re: Sollte uns das wundern ? 16.05.14 10:57 | |
| - Tourist schrieb:
Wat een Glück, dat wir den Duden haben, der brachte die Sprache in Form. Na ja für die Amtssprache wohl ja aber sonst versteht man sich in vielen Landesteilen wenn man so rein schneit auch nicht....es sei denn sie sprechen Hochdeutsch.... .
L.G. Diemax |
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